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Here is a selection of articles and interviews I did for magazines in different countries, so it's a good way for you to practice your French, English, German, and Portuguese!
Voici une sélection d'articles et d'interviews que j'ai faits pour des magazines de différents pays, ce qui fait que vous allez pouvoir pratiquer votre Français, Anglais, Allemand, et Portugais !
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Another interview for Novum, a German magazine about graphic design.
Une autre interview pour Novum, un magazine de graphisme Allemand.

NOVUM
Gegen de Strom Schwimmen

Gerade fr Gestalter ist es wichtig, sich abzuheben und einen individuellen Stil zu entwickeln. Leichter gesagt als getan. Wie man selbst als Autodidakt in der streng formalisierten franzsischen Designszene seinen individuellen Weg finden kann, zeigt jedoch der Illustrator Mega.

Follow your own line lautet die politische und soziale Botschaft in Megas Werk und eine gewisse widerborstige Eigenstndigkeit kennzeichnete den Franzosen schon in frhen Jahren. Mega wuchs in einer langweiligen Kleinstadt im Sdwesten Frankreichs auf und verbrachte die meiste Zeit damit, mit Freunden Graffitis zu sprhen. Unter dem Namen Middle Classes rebellierten sie gegen bestehende Normen und Klischees, ihre Kritik galt allerdings nicht der provinziellen Umgebung, sondern der Graffiti-Bewegung selbst. B-Boy-Charaktere und Wild Style Letters wurden mit Verachtung gestraft ich glaube, ich hate Graffiti mehr als das ich es liebte, sagt Mega heute. Diese Haliebe fhrte jedoch dazu, da sich Mega, beeinflut durch die 3-D-Szene in Deutschland und der Schweiz, verstrkt dem Grafikdesign zuwandte und seine Inspirationen eher aus Designbchern denn aus Graffitimagazinen bezog. Die wichtigsten Computeranwendungen und Grafikprogramme brachte er sich Schritt fr Schritt selbst bei, zog schlielich nach Paris und verffentlichte in Eigenregie verschiedene Fanzines und andere Publikationen aus dem gestalterischen Untergrund.
Nach diversen Jobs als Grafiker und Art Director arbeitet Mega heute als freier Illustrator vorwiegend fr Plattenfirmen, Magazine und Modelabels. Den Namen Mega hat er allerdings beibehalten, da er es liebt, mit der grenwahnsinnigen, selbstherrlichen Attitde von Knstlern und Street Kids zu spielen. Ich habe einen seltsamen Sinn fr Humor, sagt Derycke, und finde Mega lustig, da es so prtentis klingt. Neben all der Selbstironie lt sich der Name natrlich auch hervorragend kombinieren und bietet viel Raum fr Wort- und Rollenspiele aller Art. Die Vorliebe fr Doppeldeutigkeiten und Vielschichtiges zeigt sich auch in Megas Arbeitsweise,
denn Zeichnungen, Graffiti, Vektorgrafiken und Typografie flieen mhelos ineinander. Diesen Umstand fhrt er darauf zurck, da seine Generation bereits frh vielfltigsten
visuellen Einflssen ausgesetzt war, die von Punk ber Hip Hop und Pixel-Optik bis hin zur schillernden Glitzer-Werbewelt reichten. Nun mischt und sampelt er einem Musikproduzenten gleich die kreativen Versatzstcke von Urban Culture und Mainstream, ist bemht, weiter seinen eigenen Weg zu gehen, und vor allen Dingen, Menschen mit seinem Design zu erreichen.

 

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